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FAQ

Wir erweitern unser Team und suchen Dich!  

Kommunikations- und Marketingexpert*in (all genders) gesucht!

Du bist ein/ eine Kommunikations- und Marketingexpert*in mit Leidenschaft, Erfahrung und hast Lust gemeinsam etwas Einzigartiges aufzubauen? Wenn ja, dann bist du hier richtig! Wir sind ein kleines, aber wirkungsvolles Team und suchen nach Verstärkung. JETZT BEWERBEN!

„Ich bin fast 18 und habe keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann eine Gedichtanalyse schreiben. In 4 Sprachen.“
Dass in Österreich ein Bedarf an verstärkter Wirtschafts- und Finanzbildung herrscht, zeigen nicht nur die 700.000 Österreicher*innen, die überschuldet sind. Davon immer stärker betroffen sind Jugendliche und meist bringt sie irrationales Konsumverhalten in diese schwierige Situation. Wie sollen Jugendliche aber auch ein Gefühl für den Umgang mit Geld bekommen, wenn dieses nicht mehr greifbar ist?

Auf einer breiten gesellschaftspolitischen Basis hat sich im Dezember 2020 eine zivilgesellschaftliche Allianz gebildet, um sich des Themas Wirtschaftsbildung in Österreich anzunehmen. Ziel dieser Institution ist eine nachhaltige Stärkung und Verankerung einer breiten, lebensweltbezogenen Wirtschafts- und Finanzbildung in der schulischen und außerschulischen Allgemeinbildung in Österreich. Das Spektrum dabei ist weit: von der Fähigkeit, im Alltag informierte und tragfähige finanzielle Entscheidungen zu treffen bis hin zum Verständnis von Wirtschaft als gestaltbares und veränderbare System, eingebettet in Gesellschaft, Umwelt und Demokratie.

Wie kann ich gut mit meinem Geld umgehen und wie vermeide ich es in eine Schuldenfalle zu tappen? Wie kann mir eine Versicherung helfen, Risiken im Leben zu minimieren? Was sind meine Stärken und Talente und in welchen Berufen kann ich diese gut einbringen? Wie setzt man eigene Ideen um und wie gründet man ein eigenes Unternehmen? Dies sind nur einige der praxisorientierten Fragen, auf welche Jugendliche möglichst früh in ihrer Entwicklung Antworten haben sollten.

Die Stiftung will mit ihren Aktivitäten alle jungen Menschen dazu befähigen, im Laufe ihres Lebens und in ihren unterschiedlichen Rollen in der Arbeitswelt (z.B. als Arbeitnehmer*innen, Unternehmer*innen, Bürger*innen, Konsument*innen, Versicherte und Steuerzahler*innen) mündig, kritisch, selbstständig, verantwortungsbewusst und kompetent an der nachhaltigen Entwicklung und Gestaltung der Wirtschaft und der Gesellschaft mitzuwirken.

 

Die Stiftung für Wirtschaftsbildung verfolgt den gemeinnützigen Zweck der Förderung und langfristigen Verankerung einer breiten wirtschaftlichen Bildung als Teil der Allgemeinbildung in Österreich.

Wir erhöhen das Bewusstsein für eine breit angelegte, verantwortungsvolle Wirtschaftsbildung und inspirieren Schulleitungen und Lehrkräfte diese gemeinsam mit uns in die Umsetzung zu bringen.

Wir stellen Curricula, Unterrichtssessions und Lehrmaterialien zur Verfügung, welche Wirtschafts- und Finanz- und Zukunftskompetenzen möglichst einfach, spielerisch, inspirierend und anwendungsorientiert vermitteln.

Wir unterstützen Lehrkräfte dabei, Wirtschafts-, Finanz- und Zukunftskompetenzen kompakt und spannend zu vermitteln. Darüber hinaus finanzieren wir Maßnahmen, welche es Schulen ermöglichen, einen inhaltlichen und didaktischen Wirtschaftsbildungs-Schwerpunkt zu etablieren.

Wir stärken das Wissen und die Kompetenzen von Schüler*innen durch die Vermittlung von Zukunftskompetenzen - insbesondere: Diskursfähigkeit, perspektivisches, kritisches und lösungsorientiertes Denken, aber auch Kooperation, Partizipation, gegenseitige Verantwortung, Selbstreflexion, sowie Kreativität, Lerntechniken, Zeit- und Wissensmanagement.

Nachhaltiger Lernerfolg wird sich besonders dann einstellen, wenn der Unterricht spannend, spielerisch, anwendungsorientiert und lebensnah gestaltet ist. Der Inhalt muss die Verbindung zur Lebensrealität der Schüler*innen herstellen.

Junge Menschen lebensnah und durch unkonventionelle und interaktive Formate für die Auseinandersetzung mit Wirtschaft zu begeistern ist das Ziel des Aktionstages „Wirtschaft erleben“. Ein Tag in der Schule, der sich einem von der Schule gewählten Thema wie zum Beispiel „Wie gehe ich gut mit meinem Geld um?“, „Was bedeutet nachhaltiger Konsum?“, „Wie setze ich eine eigene Idee um?“ oder „Wie sieht die Arbeit in Zukunft aus?“ widmet. Ein Tag in der Schule, an dem die Schüler*innen Zeit haben, sich aktiv und kreativ mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Sie können für ihre Schule das Datum für den Aktionstag frei im Zeitraum zwischen dem 21. Juni und dem 22.Oktober 2021 wählen.

Es sollten so viele Klassen wie möglich am Aktionstag teilnehmen. Wir empfehlen mindestens drei Schulklassen einzubinden. Der Aktionstag sollte mindestens vier Schulstunden dauern und den Schüler*innen Zeit geben sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Ab Mitte Mai finden Sie Ideen für Unterrichtsmaterial zu den Aktionstagen auf unserer Plattform „Wirtschaft erleben“.

Interessante Materialien bieten unter anderem auch:

IFTE – Initiative für Teaching Entrepreneurship YouthStart - Entrepreneurial Challenges
GESÖB Fachgruppe der Österreichischen Geographischen Gesellschaft Projekt INSERT MONEY
AWS - Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Schule Unterrichtsmaterial | aws.ibw.at
FLIP Erste Financial Life Park En­tre­pre­neurship Chal­len­ge und Unterrichtsmaterialien
Finanzbildung durch die Oesterreichische Nationalbank Eurologisch
WKO Schule trifft Wirtschaft
Finanzbildung von der Schuldnerberatung Klassenspiele | Finanzbildung
Arbeiterkammer AK & Schule | Arbeiterkammer

Beispiele für mögliche Workshop-Formate:

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20 Euro auf der Spur
Die Kinder sollen sich als Teil von Wirtschaft und Gesellschaft wahrnehmen. Dazu begeben sie sich auf die Spur eines 20-Euro-Scheins. Auf dem Weg treffen sie Marktteilnehmer*innen, leiten einen einfachen Wirtschaftskreislauf ab und lernen die Sicherheitsmerkmale von Euro-Scheinen kennen. Hier geht’s zum Unterrichtsmaterial!
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Mein Haushalt
Gemeinsam über Geld sprechen. Wofür gebe ich Geld aus? Habe ich Reserven? Was kostet mein Alltag? Wieviel Geld ist „viel“ Geld? Schüler*innen analysieren gemeinsam Einnahmen und Ausgaben privater Haushalte unter Einbezug unterschiedlicher Alltagswelten. Sie reflektieren Ausgaben, beurteilen Schieflagen im Haushalt und diskutieren diverse Handlungsmöglichkeiten und Lösungsansätze in einem gesellschaftlichen und individuellen Kontext. Ziel ist es das Wirtschaften mit Geld als gestaltbarer Prozess zu begreifen, der ergebnisoffen und individuell steuerbar ist. Hier geht’s zum Unterrichtsmaterial!
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Bedürfnisse befriedigen: Wünsch dir was! Kauf es dir!?
Wie treffe ich meine Kaufentscheidungen? Warum will ich genau dieses Produkt? Weshalb will ich es genau jetzt?, Wie wichtig ist es mir?, Worauf würde ich dafür verzichten? Ist es mir das wert? Das Thema Bedürfnisbefriedigung, das im Sinne der Mehrperspektivität sowohl die Lebensrealität der Lernenden als auch die Perspektive anderer Individuen aus verschiedenen Kulturen berücksichtigt. Der Einbezug einer räumlichen Perspektive verweist zudem auf ungleiche Möglichkeiten der Bedürfnisbefriedigung und Schuldenfallen wie Online-Shopping, Smartphone und Online-Games. Hier geht’s zum Unterrichtmaterial!
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Unser Sessel oder Wie setze ich eine Idee um?
Fächerübergreifendes Arbeiten beim Thema „Design Thinking – Der perfekte Sessel“. Hier setzen sich Schüler*innen mit den Bedürfnissen anderer und ihren eigenen auseinander, entwickeln eine Produktidee und setzen diese als Prototyp um. Hier geht’s zum Unterrichtsmaterial!
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Ich lebe nachhaltig
Schüler*innen beschäftigen sich mit dem Vermeiden, Trennen oder Verwerten von Abfall. Mit Abfall kann man Wert schaffen - Voraussetzung ist ein verantwortungsvoller und achtsamer Umgang damit und der Beitrag jedes und jeder Einzelnen! Hier geht’s zum Unterrichtsmaterial!
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Wandel in der Arbeitswelt: Lebenslanges Lernen
Schüler*innen gewinnen ausgehend von ihrer Lebenswelt einen tieferen Einblick in die Aus- und Weiterbildung. Dazu gehört das eigene Arbeitsleben zu planen und aktiv zu gestalten. Hier geht’s zum Unterrichtsmaterial!
 

Sie finden hier eine Liste potenzieller Kooperationspartner. Die Liste dient als Ideenquelle für mögliche Kooperationen. Sie ist nicht vollständig und wird laufend ergänzt.

Öffentliche Schulen oder private Schulen mit Öffentlichkeitsrecht der Sekundarstufe I. Die Schulen müssen ihren Sitz in Österreich haben.

Nein. Sie können die Aktionstage auch schulintern mit Ihrem Team gestalten.

Die Kriterien sind: Wirtschaftsbezug, Qualität und Relevanz der Projektinhalte, Praxisorientierung und Vernetzung des Themas sowie Projektkosten.
  • Qualität und Relevanz: Ist der Projektinhalt klar definiert? Sind die geplanten Aktivitäten zur Erreichung des Projektziels geeignet? (Sekundarstufe I)
  • Projektinhalte: Welchen Bezug hat der Aktionstag zum Thema Wirtschaftsbildung?  Welche Inhalte werden behandelt?  Welche Methoden werden dabei eingesetzt? Wie wird die Lebensrealität der Schüler*innen in die Gestaltung des Aktionstages miteinbezogen und Wirtschaftsbildung lebensnah vermittelt?
  • Praxisorientierung und Vernetzung: Sollte die Schule den Aktionstag mit einem externen Kooperationspartner*in durchführen: Eignet sich die beteiligten Organisation bzw. der Anbieter für die Durchführung der geplanten Aktivitäten?
  • Kosten: Sind die Projektkosten angemessen? Werden die Mittel sinnvoll und wirksam eingesetzt?

Im Zeitraum vom 21. Juni bis 22. Oktober 2021 einmal pro Schule.
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